Lena Mayr siegt beim Stadtentscheid im Max-Planck-Gymnasium

Bielefeld (kc). Lena Mayr von der Gesamtschule Rosenhöhe in Brackwede hat den Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs gewonnen und sich damit für den Bezirksentscheid am 23. März in Paderborn qualifiziert. Flora Hoffmann von den Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen und Manuel Goecke von der Hans-Ehrenberg-Schule teilten sich den zweiten Platz.

Die beste Vorleserin

An dem zweiten Stadtentscheid, der im Max-Planck-Gymnasium stattfand, nahmen die sechsten Klassen vieler Bielefelder Schulen teil. Der erste wurde bereits vergangene Woche im Gymnasium Heepen ausgetragen. Die 14 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung vor einer dreiköpfigen Jury, die aus Stefan Schwinn, einem Lehrer des Max-Planck-Gymnasiums, Christiane Lemcke, Inhaberin der Buchhandlung Buchtipp, und Martina Breinlinger, einer Theaterpädagogin, bestand. Sie durchliefen zwei Runden.

Zuerst lasen sie etwas Vorbereitetes, danach galt es, sich an dem für sie fremden Text „Australien? Australien!“ von Tino Schrödl zu beweisen. „Den zweiten fand ich schwieriger als meinen eigenen“, sagt Flora, die einen Ausschnitt aus „Doktor Proktor“ von Jo Nesbo vorbereitet hatte. Dagegen findet Manuel, dass sein Text aus „Tintenherz“ von Cornelia Funke deutlich anspruchsvoller war als der fremde.

„Die Entscheidung fiel uns sehr schwer, da die drei Finalisten sehr eng beieinander lagen. Letztendlich war der fremde Text ausschlaggebend“, sagt die Jury zu ihrer Entscheidung. Nachdem die Siegerin verkündet wurde, überreichte die Jury den Schülern eine Urkunde und ehrte die 14 Teilnehmer. Die Siegerin Lena bekam zu ihrer Qualifikation zum Bezirksentscheid ein Buch. „Ich war ganz schön nervös, als die Jury das Ergebnis bekannt gegeben hat“.

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Freitag 27. Februar 2015

Schule ohne Rassismus